Nachlese(n)

Interessant und unterhaltsam

Ein Sachbuch muss keineswegs langweilig sein. Davon überzeugten sich am Donnerstagabend 60 Zuhörer bei der Lesung von Tillmann Bendikwoski im Fehntjer Forum in Westrhauderfehn. Der in Hamburg lebende Historiker stellte auf Einladung der Buchhandlung Fehnbuch sein Werk „Der deutsche Glaubenskrieg – Martin Luther, der Papst und die Folgen“ vor. Kurzweilig, humorvoll, sehr lebendig erzählend nahm Bendikowski das Publikum von der ersten Minute an mit. Der Autor nahm das 500-jährige Jubiläum der Reformation 2017 zum Anlass, die Geschichte des deutschen Glaubenskriegs zwischen Katholiken und Protestanten neu zu erzählen. Sein Fazit nach fast 500 Jahren Glaubenskrieg in Deutschland: „Die beiden konfessionellen Schlachtrösser liegen erschöpft am Boden.“ Allerdings sollten die Erfahrungen aus den Glaubenskrieg nicht vergessen werde, sagte Bendikowski und schwang den Bogen zur aktuellen politischen Lage und die Zuwanderung: Auch der Nationalsozialismus sei in einigen Staaten in Europa auf dem Vormarsch. Deshalb könnten auch Glaubenskriege zurückkehren. „Wir haben ein Überangebot an neuen Glaubensrichtungen“, sagte der Historiker. Aus den Erfahrungen des Konfliktes zwischen Katholiken und Protestanten sollten wir nun Kapital schlagen, sagte Bendikowski, und Lösungsstrategien entwickeln, um einen neuen Glaubenskrieg zu verhindern.

 

Ein vergnüglicher und geschichtlich interessanter Abend

Die Autorin Jutta Oltmanns stellte am 17.02.2017 im Fehntjer Forum
ihren neuesten Roman "Die Dufthändlerin" vor. Zum zweiten Mal nach
2015 war die 52-Jährige auf unsere Einladung zu einer Lesung in
Rhauderfehn. Die 70 Besucher erlebten einen kurzweiligen und
sehr unterhaltsamen Abend. Die gut zweistündige Lesung untermalte
die Schriftstellerin gemeinsam mit ihrem Ehemann Roland Dubberke
musikalisch mit plattdeutschen und russischen Liedern.
Das kam sehr gut an beim Publikum. Zwischendurch erzählte
Jutta Oltmanns Anekdoten aus ihrem Leben als Autorin.
Dreieinhalb bis vier Jahre arbeitet sie an einem Roman.
Sehr viel Zeit nimmt die Recherche in Anspruch.
Dazu reist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann auch an die
Orte des Geschehens. So waren beide für "Die Dufthändlerin" in
St. Petersburg und Amsterdam. Der historische
Roman mit Bezug zu Ostfriesland, Russland und den
Niederlanden spielt um 1700. Es geht um Düfte, wie der Name
schon verrät, eine Wunderkammer und eine junge Frau
namens Josefine aus Leer, die sich auf eine Reise nach Russland
begibt und dabei auch den Zaren Peter der Große kennenlernt.
Ideengeber für die Romanhandlung war der Apotheker
Albertus Seba aus Ezel, der 1716 seine Wunderkammer an 
Peter den Großen verkaufte.

 

 

Unterhaltsame Krimi-Lesung mit Erik Wikki

Unsere Lesung in der Tischlerei Rudolf Voskamp gestern Abend war ein besonderes Erlebnis! Erik Wikki las und intonierte seine Figuren gekonnt und mit viel Witz. Die 100 Zuhörer waren gebannt und hatten viel Spaß. Erik Wikki präsentierte zwischen Hobelbank, Akkuschraubern, Feilen und Stemmeisen sein neuestes Werk „Wehmutstropfen“. In diesem Krimi geht es um zwei alte Frauen wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Eine liebevolle Oma und eine durchtriebene Diebin. Zweieinhalb Stunden zog Wikki mit einer Mischung aus Lesung und Unterhaltung die Zuhörer in seinen Bann.Besonderes Lob ging an das ungewöhnliche Ambiente der Tischlerei, die Zuhörer saßen auf eigens für die Lesung geschreinerten Bänken, die sogar eine Ablage für die von Lütine Café & Wein servierten kulinarischen Genüsse hatten.
 

Matthias Stührwoldt in Höchstform

Matthias Stührwoldt ließ am Donnerstagabend ein wenig auf sich warten. Aber die 120 Besucher im ausverkauften Fehntjer Forum nahmen es gelassen, dass die Lesung mit dem schreibenden Biobauern aus Schleswig Holstein rund zehn Minuten später als geplant begann. Schließlich hatte der 48-Jährige mehrere plausible Erklärungen parat. Auf seinem Hof in Stolpe gibt es jede Menge zu tun, das hatte die Abfahrt verzögert. Dann dauerte die 320 Kilometer lange Fahrt bis Rhauderfehn fünf Stunden. Unbeeindruckt davon lief Stührwoldt sofort zur Höchstform auf. Auf Einladung der Buchhandlung Fehnbuch präsentierte der Autor sein „Best of op platt“ und es gab eine Premiere: Stührwoldt stellte sein neuestes Werk „Melkbuern Geschichten.“ vor. Die Bücher hatte er kurz zuvor vom Verlag abgeholt. Die plattdeutsch vorgetragenen Anekdoten aus dem Landleben waren unterhaltsam, originell, zum Tränenlachen witzig und gleichzeitig anrührend – zum Beispiel, als Stührwoldt vom plötzlichen Tod seines Vaters vor zwei Jahren sprach. Mit viel Applaus wurde der Schriftsteller verabschiedet. Direkt danach ging es zurück nach Stolpe. Denn am Morgen müssen schließlich die Kühe gemolken werden. Das macht der erfolgreiche Autor trotz vieler Termine sehr gerne. Beim Melken kommen ihm schließlich die besten Ideen für seine vergnüglichen Geschichten. 

Ein Abend mit hohem Unterhaltungswert

Sandra Lüpkes erhielt am Donnerstag nach ihrer musikalischen Lesung im Fehntjer Forum am Untenende in Westrhauderfehn herzlichen Applaus und viel Lob von den 75 Besuchern. Auf Einladung der Buchhandlung Fehnbuch stellte die vielseitige Entertainerin ihren im März erschienenen Roman „Inselträume“ vor. Das ist der dritte Band mit heiteren Geschichten rund um Jannike Loog und ihr kleines Hotel auf einer autofreien Insel. Die erfolgreiche Autorin und ausgebildete Sängerin überzeugte mit Charme und Humor. Auch bei ihrem zweiten Auftritt in Westrhauderfehn nach 2014 untermalte Sandra Lüpkes die Lesung mit plattdeutschen Liedern und Musik. Sie spielt gerne außergewöhnliche Instrumente wie das Flügelhorn und Säge. In der Pause und nach der Lesung signierte die Autorin zahlreiche Exemplare ihres Romans. Derzeit ist die in Münster lebende Künstlerin an mehreren Tagen im Monat auf „Lesungs-Tour.“ Dennoch findet sie auch Zeit zum Schreiben. Im März 2017 erscheint ihr neues Buch, verriet Sandra Lüpkes und versprach: „In Westrhauderfehn gefällt es mir sehr gut, ich komme gerne wieder.“

Krimi-Lesung mit Beate Sommer

Die Krimiautorin Beate Sommer las am 19.05.2016 im Fehntjer Forum in Rhauderfehn. Die in Leer lebende Schriftstellerin stellte ihren 2015 erschienenen Roman „Götter für Ostfriesland“ vor. Darin geht es um Antikenhehlerei, ein illegales Kind und einen Stalker, der nicht aufgibt. Es ist das fünfte Werk der ehemals selbstständigen Buchhändlerin, die vor sieben Jahren mit ihrem Ehemann von Hessen nach Ostfriesland zog. Mit umgezogen seien auch etliche Protagonisten aus vorherigen Werken, sagte die Autorin, weil diese ihr ans Herz gewachsen seien. So entstand nun ihr dritter, spannender Ostfrieslandkrimi mit Personen, die früher schon in ihren Hessen-Krimis auftauchten.

 

Ein interessanter Abend, der die Zuhörer fesselte und teilweise fassungslos zurückließ

Victoria Schwartz stellte am 28.01.2016 ihr Buch "Das Phänomen Realfake" wie meine Internetliebe zum Albtraum wurde" vor. Im ersten Teil des Abends las sie Passagen aus dem Buch und erklärte zwischendurch, wie sie vorgegangen ist, um herauszufinden, wer hinter der Person, in die sie sich verliebt hatte, steckt. Nach der Pause erzählte sie frei von ihrer weiteren Recherche, gab Tipps, was man im Internet tunlichst unterlassen sollte und stand für Fragen zur Verfügung.

 

Wie aus einem Bild ein Künstlerroman wurde

Klaus Modick las am 22.10.2015 im Fehntjer Forum aus seinem Roman "Konzert ohne Dichter"
Was für ein wunderbarer Abend! Klaus Modick hat die mehr als 60 Zuhörer durch seine beeindruckende und oft auch süffisante Art zu schreiben - und auch zu lesen (!) - begeistert.
Die besten Geschichten schreibt das Leben und manchmal hilft der Zufall, sie zu finden. Dabei hat der preisgekrönte Autor aus Oldenburg in diesem Fall das Gefühl, als habe die Geschichte ihn gefunden. "Ich bin da mehr oder weiniger hineingestolpert". Und so wurde aus einer historischen Vorlage ein erfolgreicher Roman.
Wir sagen Danke für diesen kunstvollen Abend!

 

Das Landleben ist alles andere als langweilig!

Wir haben uns die Lachtränen aus den Augen wischen müssen - das war das Fazit der 110 Zuhörer von Matthias Stürwoldt, der am 29.01.2015 im Fehntjer Forum von seinem Hof- und Familienleben erzählte. Die überwiegend auf plattdeutsch vorgetragenen Anekdoten waren unterhaltsam, anrührend und manchmal wahrhaft zum Brüllen komisch. Stürwoldt, der einen 75ha Biohof mit 55 Milchkühen betreibt, erhält seine Ideen beim Melken und Kühe reinholen. Wir hoffen, dass ihm die Ideen noch lange nicht ausgehen und wir ihn nochmals wieder bei uns begrüßen können.

 

Foto: Marion Janßen/GA

Foto: Marion Janßen/GA

Das Wilsberg-Duo kam zum Verhör

Bei unserer "Lesung & Talk" am 20. September nahmen der Autor Jürgen Kehrer und Schauspieler Leonard Lansink Platz auf dem roten Sofa im Fehntjer Forum. Vor 140 Zuhörern wurden sie unterhaltsam und informativ von GA-Redaktionsleiter Nils Thorweger verhört. Angeregt und bestens aufgelegt beantworteten die beiden Herren alle Fragen rund um Privatdedektiv Georg Wilsberg. Auch das Publikum hatte Gelegenheit, sich in das Verhör einzubringen. So erfuhren wir, dass Leonard Lansink in den Wilsberg-Filmen wesentlich mehr redet, als im privaten Leben. Oder dass in Jürgen Kehrers Wilsberg-Romanen zum Teil andere Figuren agieren als in den Filmen. Unter anderem ermittelt dort ein Kommissar anstelle der Kommissarin Anna. Und dass Leonard Lansink privat keinen Führerschein hat. Deshalb werden die Auto-Szenen mit einem Automatikwagen in verkehrsfreier Umgebung gedreht. Unterbrochen von amüsanten Kurz-Krimis, die die beiden Herren abwechselnd aus der Anthologie Wilbergs Welt vorlasen, war es ein rundherum gelungener Abend mit sehr viel Wort-Witz.

 

EINE KURZE „NACH-LESUNG“

30. Januar 2014

Das war wirklich ein besonders schöner Abend. Sandra Lüpkes hat bei ihrer musikalischen Krimi-Lesung im Kulturhaus Fehntjer Forum begeistert. Annähernd 100 ZuhörerInnen waren bei der Veranstaltung unserer Fehnbuch(handlung) dabei. Über diese Resonanz haben wir uns sehr gefreut. Die 43jährige präsentierte sich bei dieser zweistündigen Veranstaltung als vielseitige Entertainerin. Die Autorin und ausgebildete Sängerin untermalte die Lesung aus ihrem neuesten Roman „Götterfall“ mit Musik, sie sang zwischendurch, spielte dazu Flügelhorn und Säge. Im Anschluss an die Lesung beantwortete Sandra Lüpkes mit viel Humor die Fragen des interessierten Publikums und signierte gerne zahlreiche Exemplare ihres neuen Romans.

Ein spannender und informativer Abend

Am 11.05.2017 stellte Host Eckert sein neuestes Werk "Wolfsspinne"
bei einer Lesung im Fehntjer Forum vor.
Die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) beschäftigen Justiz und Öffentlichkeit in Deutschland seit Jahren. Brisant ist der Fall, weil der Verfassungschutz von Bund und Ländern durch sogenannte V-Leute in den Fall verwickelt ist. "In den bisherigen Gerichtsverhandlungen sind viele Fragen offengeblieben." Das sagt der Politologe, Journalist und Autor Horst Eckert.
Der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Autor hat die NSU-Verbrechen in den Mittelpunkt seines Thrillers gestellt.  Das Thema habe ihn von Anfang an interessiert, zumal sich bei näherem Hinsehen Ungereimtheiten gehäuft hätten, sagte Eckert. Mit seiner ruhigen, humvorvollen Art präsentierte er sich als brillianter Erzähler und glänzte zudem mit großem Hintergrundwissen. Die brennendste Frage im NSU-Fall lautet für ihn: Wie tief hatten die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern ihre Finger im Spiel? In "Wolfsspinne" gibt Eckert Antworten darauf,
wie der Fall sich aus seiner Sicht abgespielt haben könnte. Es ist ein äußerst spannender Roman vor brandaktuellem Hintergrund.

Kalte Schauer durch den schwarzen Propheten

Am allerliebsten tritt Kai Kurgan, der „schwarze Prophet“ in dunklen Gemäuern auf. Uralt, finster, kalt sollten sie sein. Doch der Autor, der mit bürgerlichem Namen Kai Uwe Hanken heißt, schaffte es am Donnerstagabend auch im Fehntjer Forum in Westrhauderfehn, seinen Besuchern kalte Schauer über den Rücken laufen zu lassen.  In der „bislang feudalsten Location“, wie Kurgan das Hochzeitszimmer dort nannte, genoss er gemeinsam mit dem Klang- und Lichtmeister Harry de Winter vor seinem Auftritt kleine Häppchen zur Stärkung.
Danach nahm der schwarze Prophet aus dem Rheiderland seine rund 60 „treuen Gefährten“ mit in seine schaurigen Erzählungen. Auf Einladung der Buchhandlung Fehnbuch hatte Kai Kurgan im Rahmen seiner Herbsttour „Schwarze Schriften“ seinen  neuen Geschichtenband „Schauerwellen und Schattenseiten“ im Gepäck.
Fans wissen es längst: Kai Kurgan liest, spricht und spielt seine Geschichten – wortgewaltig, mit tiefer, dunkler Stimme. Eindrucksvoll untermalt wird der Auftritt von dramatischen Effekten von Harry de Winter. Der Klang- und Lichtmeister ist übrigens schon Jahrzehnte im Showgeschäft tätig. In den 1970er Jahren leitete er gemeinsam mit Rolf Onnen die Band Beatniks. Das aber nur am Rande.
Die Geschichten von Kai Kurgan sind so finster, grausam, blutrünstig, dass sie hier an dieser Stelle besser nicht wiedergegeben werden. Allerdings, das ist auch wahr: sie sind schon so finster, dass sie an vielen Stellen lustig sind. "Das versuche ich auch immer wieder so hinzubekommen", sagte Kai Kurgan. Im Fehntjer Forum jedenfalls ist ihm das perfekt gelungen. Das Publikum lachte oft Tränen. Fazit: Nach einer Lesung mit Kai Kurgan fährt keiner gerne alleine mit dem Fahrrad nach Hause. Aber, wenn der finstere Geselle seine schaurigen Geschichten vorträgt, ist beste Unterhaltung garantiert.

Ein unterhaltsamer Abend mit feinsinnigem Humor

Als Hans Rath seine Lesung am Donnerstag, den 10.03.2016 nach 90 Minuten beendet, ist das Publikum für einen Augenblick mucksmäuschenstill. Es ist keineswegs eine peinliche Stille. Der 50-Jährige blickt in viele fröhliche Gesichter. Die rund 50 Zuhörer im Fehntjer Forum in Rhauderfehn haben den Abend mit dem Bestseller-Autoren genossen. Das spiegelt sich nach diesem winzigen Moment der Ruhe im langen Applaus wider, den der Schriftsteller danach erhält. Einige aus dem Publikum stehen auf. Etliche bedanken sich hinterher bei Rath. Der macht dem Publikum ein Kompliment: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, es war ein schöner Abend." Hans Rath las nicht nur aus ”Und Gott sprach: Du musst mir helfen!”. Das ist der dritte Band einer Trilogie, in der der Psychotherapeut Jakob Jacobi in Gestalt seines alten Freundes Abel Baumann Besuch von Gott erhält. Zuvor waren schon «Und Gott sprach: Wir müssen reden» sowie «Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch» ebenfalls zu Bestsellern geworden.Sprachlich auf allerhöchstem Niveau, wortgewandt, hält Rath in allen drei Büchern mit feinsinnigem Humor den Menschen einen Spiegel vor. Manchmal treiben die Dialoge dem Zuhörer auch die Lachtränen in die Augen.Für diese Trilogie hat er zuvor die Bibel noch einmal gelesen. Katholisch erzogen worden ist er in erster Linie von seiner Oma, wie er sagt. Die tiefgläubige Frau sei einst von seinem Opa kurz vor den Klostermauern abgefangen worden.Bevor Rath das Publikum mit Auszügen aus der witzigen, hintergründigen Jakob-Jakobi-Reihe bestens unterhielt, stellte er sein aktuellstes Werk vor. Passend zur Flüchtlingkrise hat Rath gemeinsam mit dem Islam-Kritiker Hamed Abdel-Samad "Ein Araber und ein Deutscher müssen reden" verfasst. Der deutsche Bestseller-Autor und der ägyptischer Politikwissenschaftler liefern sich darin einen Schlagabtausch zur akuellen politischen Lage.

 

Foto: Horst Kruse

Kurzweiliger Abend mit Lesung und Musik

Jutta Oltmanns las am 12.03.2015 aus ihrem aktuellen Roman „Windstochter“. Auf unterhaltsame Weise erzählte die Warsingsfehntjerin den 60 Besuchern im Fehntjer Forum auch, wie sie für diese Liebesgeschichte nicht nur im Rheiderland, sondern auch in Italien recherchiert hat. Der Roman spielt im Jahr 1698. Es geht um edle Friesenhengste, Geheimnisse und eine starke junge Frau, die sich auf eine abenteuerliche Reise vom Rheiderland bis nach Verona, Padua und Venedig begibt. Umrahmt wurde die Lesung mit Liedern aus Barock und Renaissance, die Jutta Oltmanns gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Roland Dubberke eindrucksvoll vortrug. Beide erhielten viel Beifall vom überwiegend weiblichem Publikum.

 

Die Schattenseiten des Rheiderlandes...

Die Erlebnis-Lesung mit Kai Kurgan, alias Kai-Uwe Hanken, am Donnerstag, den 13.11.14 im Fehntjer Forum war ein voller Erfolg. In Rhauderfehn wollte der Rheiderländer Schaudern und Schrecken verbreiten. Das ist ihm mit schaurigen Geschichten, seiner kraftvollen Stimme und Licht- und Soundeffekten gelungen. 90 Zuschauer verfolgten die zweistündige Lesung gebannt und amüsiert. Zum Schluss gab es minutenlangen Beifall und eine Zugabe.

 

GENUSSVOLLER ABEND MIT SYLVIA LOTT

24. Juli 2014

Vor 65 Zuhörern stellte die gebürtige Fehntjerin am Donnerstagabend in ihrem Geburtsort Westrhauderfehn ihren neuesten Roman „Die Glücksbäckerin von Long Island vor“. Unter den Besuchern waren auch viele ihrer Verwandten.Sylvia Lott erzählt in ihrem Werk die Geschichte von Marie. Die Familiensaga und Liebesgeschichte beginnt im Jahr 1932 in Rhauderfehn. Weil Marie sich aus Sicht ihres Vaters in den falschen Mann verliebt, schickt er sie nach Amerika. Im Gepäck hat sie ein gebrochenes Herz und das Rezept eines besonderen Käsekuchens. Sie ahnt nicht, dass sie mit dem „Cheese Cake“ New York „erobern“ wird. Den Käsekuchen gab es übrigens während der Lesung – gebacken und serviert von Lütine Café & Wein. Das Publikum war begeistert, von der Lesung und vom köstlichen Kuchen. Für Sylvia Lott gab es minutenlangen Beifall.

 

STEFAN SCHWARZ BEGEISTERTE DAS FEHNTJER PUBLIKUM

16. April 2014

60 begeisterte Zuhörer durften am 16.04.2014 im Fehntjer Forum eine Lesung erleben, bei der Stefan Schwarz bewies, wie witzig Autoren auch live sein können. Stefan Schwarz schreibt, um vorzulesen und dass ihm das viel Spaß macht, konnte das amüsierte Publikum merken. Die Zuhörer lauschten gebannt und höchst belustigt den vom Schriftsteller gewählten Auszügen aus seinem neuesten Roman "Die Großrussin". Der Applaus zwischendurch und zum Schluss war enthusiastisch, das Fazit dieses Abends: Herr Schwarz muss unbedingt wiederkommen!